Dienstag, Juli 28, 2009

Verrat


Wenn abends der Baustellenlärm an der Schlossstrasse verstummt, kann sich die Idylle des Parks vor dem Schloss Holligen vollends entfalten. Ohne Zweifel ist dies eine traumhafte Kulisse für ein Freilichttheater. Neben seiner einmaligen Atmosphäre ist das Schloss auch der Originalschauplatz eines Romans des Schweizer Volksdichters Jakob Frey. Die Erzählung «Die Waise von Holligen» diente als Vorlage für das Stück «Verrat – Das geheimnisvolle Läuten auf Schloss Holligen». Nach einem regnerischen Tag nahm am Dienstag die Uraufführung des Stücks im Licht der untergehenden Sonne ihren Anfang, und die Schlossfassade zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Stürmische Zeit

«Verrat – Das geheimnisvolle Läuten auf Schloss Holligen» spielt vor dem Hintergrund des Franzoseneinmarsches von 1798, in einer stürmischen Zeit des Umbruchs im alten Bern. Erzählt wird die Vision des Volks, das von der Gerechtigkeit für alle träumt, ohne Barrieren und Ungleichheiten zwischen Herrschaft und Unterschicht. Diese Träume unterscheiden sich jedoch von der gelebten Realität, in der Dienstmädchen die Kinder von adligen Junkern austragen, die Neugeborenen in «bessere» Obhut abgeben oder an Kindbettfieber sterben. Erzählt wird auch von der vornehmen Welt der Oberschicht, in der Intrigen zur Liebe gehören wie der Verrat zur Vaterlandsliebe.

Neben den Figuren aus Jakob Freys Roman hat der Berner Autor Markus Michel auch neue Gestalten in sein Stück eingeflochten. Etwa den philosophierenden Hausierer Jojo und seine resolute Gefährtin Minette, oder die «verschüpfte» Berti, die in den Kleidern ihres verstorbenen Mannes und mit einer ausgestopften Katze im Arm ums Schloss schleicht. Sie ist ein Opfer des Systems und wirkt wie ein Mahnmal der kleinen Leute, die durch Verrat und Herrschsucht der Oberschicht alles verloren haben – auch ihren Verstand. Daneben kommen mutige und schlagfertige Dienstmägde vor, die notfalls auch ihre Reize einzusetzen wissen.

Ruhelose Seele

Die Inszenierung des Berner Regisseurs Kurt Frauchiger entführt das Publikum ins 18.Jahrhundert. Eine unberechenbare Pferdekutsche, Herumziehende, die Salben und Kupfergeschirr verkaufen, historische Kostüme (Eveline Rinaldi) und das immer wiederkehrende Glockengebimmel, das die Schlossbewohner an die Sage einer ruhelosen Seele erinnert, lassen die Gegenwart in Vergessenheit geraten. Abgerundet werden die Szenen durch musikalische Zwischenspiele. Die Komponistin Barbara Jost liess sich von Franz Schubert inspirieren und arrangierte Melodien, in denen unter anderem eine singende Säge als Gespenst durch das Schloss spukt.

«Verräter-Menü»

Das Stück fasziniert auch durch das alte Bärndütsch, in dem mit «Chlütter» bezahlt oder die Zeit auf einer «Guggerzyt» abgelesen wird und der französische Einfluss sich in der Sprache der Patrizier spiegelt. Das fast 40-köpfige, engagierte Amateurensemble wird durch viele freiwillige Helfer im Hintergrund unterstützt. Initiant des Projekts ist der Holligen-Fischermätteli-Leist. Vor den Vorstellungen kann man sich kulinarisch mit einem «Verräter-Menü», einem «Landsturmbrot» oder mit Pommes frites alias «Härdöpfu-Stängeli» auf das 18.Jahrhundert einstimmen.

Verrat


Wenn abends der Baustellenlärm an der Schlossstrasse verstummt, kann sich die Idylle des Parks vor dem Schloss Holligen vollends entfalten. Ohne Zweifel ist dies eine traumhafte Kulisse für ein Freilichttheater. Neben seiner einmaligen Atmosphäre ist das Schloss auch der Originalschauplatz eines Romans des Schweizer Volksdichters Jakob Frey. Die Erzählung «Die Waise von Holligen» diente als Vorlage für das Stück «Verrat – Das geheimnisvolle Läuten auf Schloss Holligen». Nach einem regnerischen Tag nahm am Dienstag die Uraufführung des Stücks im Licht der untergehenden Sonne ihren Anfang, und die Schlossfassade zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Stürmische Zeit

«Verrat – Das geheimnisvolle Läuten auf Schloss Holligen» spielt vor dem Hintergrund des Franzoseneinmarsches von 1798, in einer stürmischen Zeit des Umbruchs im alten Bern. Erzählt wird die Vision des Volks, das von der Gerechtigkeit für alle träumt, ohne Barrieren und Ungleichheiten zwischen Herrschaft und Unterschicht. Diese Träume unterscheiden sich jedoch von der gelebten Realität, in der Dienstmädchen die Kinder von adligen Junkern austragen, die Neugeborenen in «bessere» Obhut abgeben oder an Kindbettfieber sterben. Erzählt wird auch von der vornehmen Welt der Oberschicht, in der Intrigen zur Liebe gehören wie der Verrat zur Vaterlandsliebe.

Neben den Figuren aus Jakob Freys Roman hat der Berner Autor Markus Michel auch neue Gestalten in sein Stück eingeflochten. Etwa den philosophierenden Hausierer Jojo und seine resolute Gefährtin Minette, oder die «verschüpfte» Berti, die in den Kleidern ihres verstorbenen Mannes und mit einer ausgestopften Katze im Arm ums Schloss schleicht. Sie ist ein Opfer des Systems und wirkt wie ein Mahnmal der kleinen Leute, die durch Verrat und Herrschsucht der Oberschicht alles verloren haben – auch ihren Verstand. Daneben kommen mutige und schlagfertige Dienstmägde vor, die notfalls auch ihre Reize einzusetzen wissen.

Ruhelose Seele

Die Inszenierung des Berner Regisseurs Kurt Frauchiger entführt das Publikum ins 18.Jahrhundert. Eine unberechenbare Pferdekutsche, Herumziehende, die Salben und Kupfergeschirr verkaufen, historische Kostüme (Eveline Rinaldi) und das immer wiederkehrende Glockengebimmel, das die Schlossbewohner an die Sage einer ruhelosen Seele erinnert, lassen die Gegenwart in Vergessenheit geraten. Abgerundet werden die Szenen durch musikalische Zwischenspiele. Die Komponistin Barbara Jost liess sich von Franz Schubert inspirieren und arrangierte Melodien, in denen unter anderem eine singende Säge als Gespenst durch das Schloss spukt.

«Verräter-Menü»

Das Stück fasziniert auch durch das alte Bärndütsch, in dem mit «Chlütter» bezahlt oder die Zeit auf einer «Guggerzyt» abgelesen wird und der französische Einfluss sich in der Sprache der Patrizier spiegelt. Das fast 40-köpfige, engagierte Amateurensemble wird durch viele freiwillige Helfer im Hintergrund unterstützt. Initiant des Projekts ist der Holligen-Fischermätteli-Leist. Vor den Vorstellungen kann man sich kulinarisch mit einem «Verräter-Menü», einem «Landsturmbrot» oder mit Pommes frites alias «Härdöpfu-Stängeli» auf das 18.Jahrhundert einstimmen.

Freitag, Juli 24, 2009

Aida in Bregenz - Festspiele 2009

Seit rund einem Vierteljahrhundert schafft sich das „Spiel auf dem See“ bei den Bregenzer Festspielen seine eigenen Gesetze. Jerome Savary war der erste, der mit „Zauberflöte“ und „Carmen“ neue Opernfantasiewelten erfand, dann baute David Pountney als Regisseur das Spektaktel mächtig aus. Aber selbst in den monumentalsten Bildfindungen blieb der Fokus der jeweiligen Oper erhalten, schuf die Bühne eine zwar gewaltige, doch immer klare Perspektive.

Wer nach mehreren Jahren Bregenz-Abstinenz nun zur „Aida“-Premiere am Mittwoch wieder kam, staunt nicht schlecht: Das „Spiel auf dem See“, wie es Regisseur Graham Vick, Bühnen- und Kostümbildner Paul Brown und Choreograf Ron Howell verstehen, ist ein High-Tech-Unternehmen geworden. Zu Land (in den Gängen der Zuschauertribüne), zu Wasser (auf Schiffen und versenkbaren Plattformen) und in der Luft (an zwei Kränen, die Dekorteile bewegen, Stuntgirls und am Ende das Totenboot mit Aida und Radames in schwindelerregende Höhen hieven) ereignet sich eine Opernshow, die von Verdi kaum etwas erahnen lässt.

Der Regisseur hat schon eine Idee: Zwei riesige, blaue, sternbesprenkelte Füße auf einer Treppenpyramide symbolisieren Ruinen einer untergehenden Kultur. Die ägyptischen Machthaber knechten mit unerbittlicher Hand Sklaven und Gefangene, deren Kapuzen wohl jeder sofort mit den Häftlingen von Guantanamo identifiziert. Die Priesterkaste – popanzhafte Bischöfe im doppelten Dutzend – ist das starre, gefühlstote Zentrum eines unmenschlichen Systems. Der Feldherr Radames: zerrissen zwischen Liebe, Pflicht und Ruhm; die Königstochter Amneris: rasend aus Geltungsdrang und Eifersucht; die Sklavin Aida: eine Putzfrau, die sich Stolz und Menschenwürde zu bewahren versucht.

Das ist auch der Kern von Verdis Musikdrama. Im gigantisch erweiterten Freiluftraum schrumpft es leider zur Marginalie – eine Randerscheinung rechts im Vordergrund, wo der 3. Akt, der Kern der menschlichen Konflikte ausgetragen wird. Und selbst da muss das Spektakel bedient werden: Amonasro, Aidas Vater, gefangener äthiopischer König, belauscht das geheime Liebes-Intrigen-Duett im Ölzeug unter Wasser, das ihm buchstäblich minutenlang bis zum Hals steht.

Natürlich geraten die Auf- und Triumphmärsche zum bombastischen Repräsentationskitsch, hohl, leer und falsch glänzend. Radames kehrt als Sieger heim auf einem kupfernen Elefanten, zuvor haben sich aus den Fluten die Fackel (22 Meter hoch) und der geborstene, von den Kränen zusammengesetzte Kopf der Freiheitsstatute erhoben. Das Ballett – heimkehrende Krieger treffen auf ihre Mädchen und Frauen – wird zu einer Plantscherei im Bodensee-Nil. Da ist ja die Arena die Verona das reinste Trockendock.

Für unzählige pittoreske Einfälle verraten Regisseur und Ausstatter aber schließlich nicht nur die Idee, sondern auch ein Charakterbild des Werks.

Und schlimmer noch: Sie pervertieren mit der erschlagenen Fülle ihrer Einfälle auch die Kunst-Möglichkeiten der Seebühne. „Maskenball“ oder „La Boheme“ haben nämlich gezeigt, dass man diese Möglichkeiten durchaus operngerecht und perspektivenerweiternd einsetzen kann. „Aida“ indessen wird zum bloßen Spielzeug des Noch-Aufwändigeren, ein letztlich selbstverliebt gigantischer Zirkus.

Die Musik rettet nichts. Zwar sind die Grundzüge der Melodien erkennbar und identifizierbar. Aber der Sound klingt diesmal scheppernd wie aus einer Blechbüchse. Der Dirigent Carlo Rizzi ist ohnehin mehr ein Mann fürs Grobe, und so klingen auch die Wiener Symphoniker vornehmlich laut, grob und vulgär. Die Sänger sind oft erbarmenswerte Mi krofonstimmen; da hat man, auch technisch, aus Bregenz viel besseres in Erinnerung.

Achtbar und nach Maßen eigenständig, zum Teil sogar anrührend, zogen sich in der Premiere Tatiana Serjan als Aida und Iain Paterson als Amonasro aus der Affäre. Iano Tamar als Amneris rast und wütet immer mit höchster Kraft, Rubens Pelizzari ist ein steifer Held Radames, der ihn einige tenorale Anstrengung kostet.

Aber schließlich ist wohl wichtig, dass er, die anderen und alle Alternativbesetzungen bis 23. August wasserfest und schwindelfrei sind. Das gilt auch für die Heerscharen an Statisten und Chören, so sie mitspielen in diesem Nil-Cinemascopefilm, der eigentlich eine Oper namens „Aida“ ist.

Aida in Bregenz - Festspiele 2009

Seit rund einem Vierteljahrhundert schafft sich das „Spiel auf dem See“ bei den Bregenzer Festspielen seine eigenen Gesetze. Jerome Savary war der erste, der mit „Zauberflöte“ und „Carmen“ neue Opernfantasiewelten erfand, dann baute David Pountney als Regisseur das Spektaktel mächtig aus. Aber selbst in den monumentalsten Bildfindungen blieb der Fokus der jeweiligen Oper erhalten, schuf die Bühne eine zwar gewaltige, doch immer klare Perspektive.

Wer nach mehreren Jahren Bregenz-Abstinenz nun zur „Aida“-Premiere am Mittwoch wieder kam, staunt nicht schlecht: Das „Spiel auf dem See“, wie es Regisseur Graham Vick, Bühnen- und Kostümbildner Paul Brown und Choreograf Ron Howell verstehen, ist ein High-Tech-Unternehmen geworden. Zu Land (in den Gängen der Zuschauertribüne), zu Wasser (auf Schiffen und versenkbaren Plattformen) und in der Luft (an zwei Kränen, die Dekorteile bewegen, Stuntgirls und am Ende das Totenboot mit Aida und Radames in schwindelerregende Höhen hieven) ereignet sich eine Opernshow, die von Verdi kaum etwas erahnen lässt.

Der Regisseur hat schon eine Idee: Zwei riesige, blaue, sternbesprenkelte Füße auf einer Treppenpyramide symbolisieren Ruinen einer untergehenden Kultur. Die ägyptischen Machthaber knechten mit unerbittlicher Hand Sklaven und Gefangene, deren Kapuzen wohl jeder sofort mit den Häftlingen von Guantanamo identifiziert. Die Priesterkaste – popanzhafte Bischöfe im doppelten Dutzend – ist das starre, gefühlstote Zentrum eines unmenschlichen Systems. Der Feldherr Radames: zerrissen zwischen Liebe, Pflicht und Ruhm; die Königstochter Amneris: rasend aus Geltungsdrang und Eifersucht; die Sklavin Aida: eine Putzfrau, die sich Stolz und Menschenwürde zu bewahren versucht.

Das ist auch der Kern von Verdis Musikdrama. Im gigantisch erweiterten Freiluftraum schrumpft es leider zur Marginalie – eine Randerscheinung rechts im Vordergrund, wo der 3. Akt, der Kern der menschlichen Konflikte ausgetragen wird. Und selbst da muss das Spektakel bedient werden: Amonasro, Aidas Vater, gefangener äthiopischer König, belauscht das geheime Liebes-Intrigen-Duett im Ölzeug unter Wasser, das ihm buchstäblich minutenlang bis zum Hals steht.

Natürlich geraten die Auf- und Triumphmärsche zum bombastischen Repräsentationskitsch, hohl, leer und falsch glänzend. Radames kehrt als Sieger heim auf einem kupfernen Elefanten, zuvor haben sich aus den Fluten die Fackel (22 Meter hoch) und der geborstene, von den Kränen zusammengesetzte Kopf der Freiheitsstatute erhoben. Das Ballett – heimkehrende Krieger treffen auf ihre Mädchen und Frauen – wird zu einer Plantscherei im Bodensee-Nil. Da ist ja die Arena die Verona das reinste Trockendock.

Für unzählige pittoreske Einfälle verraten Regisseur und Ausstatter aber schließlich nicht nur die Idee, sondern auch ein Charakterbild des Werks.

Und schlimmer noch: Sie pervertieren mit der erschlagenen Fülle ihrer Einfälle auch die Kunst-Möglichkeiten der Seebühne. „Maskenball“ oder „La Boheme“ haben nämlich gezeigt, dass man diese Möglichkeiten durchaus operngerecht und perspektivenerweiternd einsetzen kann. „Aida“ indessen wird zum bloßen Spielzeug des Noch-Aufwändigeren, ein letztlich selbstverliebt gigantischer Zirkus.

Die Musik rettet nichts. Zwar sind die Grundzüge der Melodien erkennbar und identifizierbar. Aber der Sound klingt diesmal scheppernd wie aus einer Blechbüchse. Der Dirigent Carlo Rizzi ist ohnehin mehr ein Mann fürs Grobe, und so klingen auch die Wiener Symphoniker vornehmlich laut, grob und vulgär. Die Sänger sind oft erbarmenswerte Mi krofonstimmen; da hat man, auch technisch, aus Bregenz viel besseres in Erinnerung.

Achtbar und nach Maßen eigenständig, zum Teil sogar anrührend, zogen sich in der Premiere Tatiana Serjan als Aida und Iain Paterson als Amonasro aus der Affäre. Iano Tamar als Amneris rast und wütet immer mit höchster Kraft, Rubens Pelizzari ist ein steifer Held Radames, der ihn einige tenorale Anstrengung kostet.

Aber schließlich ist wohl wichtig, dass er, die anderen und alle Alternativbesetzungen bis 23. August wasserfest und schwindelfrei sind. Das gilt auch für die Heerscharen an Statisten und Chören, so sie mitspielen in diesem Nil-Cinemascopefilm, der eigentlich eine Oper namens „Aida“ ist.

Freitag, Juli 17, 2009

Willkommen auf dem Gurten - the place to be this weekend



The Gurten, the highest point in the city of Bern, is a peaceful park that once a year rocks to the beat of the open-air festival. swissinfo.ch takes a look at the final preparations before Thursday's opening.

Willkommen auf dem Gurten - the place to be this weekend



The Gurten, the highest point in the city of Bern, is a peaceful park that once a year rocks to the beat of the open-air festival. swissinfo.ch takes a look at the final preparations before Thursday's opening.

Dienstag, Juli 14, 2009

Ab auf den Gurten, wo es rockt


Der Gurten rockt bis am Sonntag: Das Gurtenfestival wartet mit dem spektakulärsten Programm des diesjährigen Festivalsommers in der Schweiz auf. Es wird toll.

Das Gurtenfestival ist ein erstmals 1977 und seit Beginn der 1990-er Jahre jährlich stattfindendes viertägiges (vor 2004 dreitägiges) Musikfestival auf dem Hausberg der Schweizer Hauptstadt Bern, dem Gurten. Das Programm besteht aus Bands, die vor allem aus der Rock- und (Alternativ-)Pop-Szene stammen, in den Anfangsjahren besonders auch Folkmusik, schliesslich wurde das ganze Spektrum von Blues bis Hip-Hop abgedeckt. Immer dabei sind aktuelle nationale Grössen der schweizerischen Musikszene.

Programm:

Donnerstag, 16. Juli 2009


HAUPTBÜHNE


17:15 - 18:30 DROPKICK MURPHYS Detail »

20:30 - 22:00 BLOC PARTY Detail »

23:15 - 00:45 FRANZ FERDINAND Detail »

ZELTBÜHNE


16:00 - 17:15 SORGENTE Detail »

19:00 - 20:15 THE GASLIGHT ANTHEM Detail »

22:00 - 23:15 WHITE LIES Detail »

00:45 - 02:00 ROYKSOPP Detail »

WALDBÜHNE


16:00 - 17:15 PHANAMANATION Detail »

19:00 - 20:15 CHURCHHILL Detail »

22:00 - 23:15 SOLANGE LA FRANGE Detail »

00:45 - 02:00 ELECTRIC BLANKET Detail »



Freitag, 17. Juli 2009


HAUPTBÜHNE


13:00 - 14:00 BLUE KING BROWN Detail »

15:45 - 17:00 AYO Detail »

19:00 - 20:30 SKA-P Detail »

21:45 - 23:15 PETER FOX Detail »

00:30 - 02:00 STRESS Detail »

ZELTBÜHNE


14:00 - 15:15 ESKIMO JOE Detail »

17:15 - 18:30 FRIENDLY FIRES Detail »

20:30 - 21:45 GIMMA Detail »

23:15 - 00:30 SIDO Detail »

02:00 - 03:15 HOCKEY Detail »

WALDBÜHNE


14:00 - 15:15 NEW JACK Detail »

17:15 - 18:30 DA CRUZ Detail »

20:30 - 21:45 HEIDI HAPPY Detail »

23:15 - 00:30 DELILAHS Detail »

02:00 - 03:15 BONAPARTE Detail »



Samstag, 18. Juli 2009


HAUPTBÜHNE


13:00 - 14:00 PHENOMDEN Detail »

15:45 - 17:00 SILBERMOND Detail »

19:00 - 20:30 RAZORLIGHT Detail »

21:45 - 23:15 OASIS Detail »

00:30 - 01:30 TRICKY Detail »

ZELTBÜHNE


14:00 - 15:15 MOONRAISERS Detail »

17:15 - 18:30 TOKYO SKA PARADISE ORCHESTRA Detail »

20:30 - 21:45 LOVEBUGS Detail »

23:30 - 00:30 GLASVEGAS Detail »

02:00 - 03:15 PENDULUM Detail »

WALDBÜHNE


14:00 - 15:15 LOOSE CONNECTION Detail »

17:15 - 18:30 HENRIK BELDEN Detail »

20:30 - 21:45 REDCHARLY Detail »

23:15 - 00:30 ELUVEITIE Detail »

02:00 - 03:15 WURZEL 5 Detail »



Sonntag, 19. Juli 2009


HAUPTBÜHNE


11:30 - 12:30 SEVEN Detail »

14:00 - 15:15 PATENT OCHSNER Detail »

16:30 - 18:00 TRAVIS Detail »

19:30 - 21:00 KINGS OF LEON Detail »

ZELTBÜHNE


12:45 - 14:00 KUMMERBUBEN Detail »

15:15 - 16:30 BADDIES Detail »

18:15 - 19:30 RITSCHI Detail »

21:00 - 22:15 JULIETTE LEWIS Detail »

WALDBÜHNE


12:45 - 14:00 FAMILIE GANTENBEIN Detail »

15:15 - 16:30 THE GAMEBOIS Detail »

18:15 - 19:30 MARIUS TSCHIRKY Detail »

21:00 - 22:15 MÄNNER AM MEER Detail »

Ab auf den Gurten, wo es rockt


Der Gurten rockt bis am Sonntag: Das Gurtenfestival wartet mit dem spektakulärsten Programm des diesjährigen Festivalsommers in der Schweiz auf. Es wird toll.

Das Gurtenfestival ist ein erstmals 1977 und seit Beginn der 1990-er Jahre jährlich stattfindendes viertägiges (vor 2004 dreitägiges) Musikfestival auf dem Hausberg der Schweizer Hauptstadt Bern, dem Gurten. Das Programm besteht aus Bands, die vor allem aus der Rock- und (Alternativ-)Pop-Szene stammen, in den Anfangsjahren besonders auch Folkmusik, schliesslich wurde das ganze Spektrum von Blues bis Hip-Hop abgedeckt. Immer dabei sind aktuelle nationale Grössen der schweizerischen Musikszene.

Programm:

Donnerstag, 16. Juli 2009


HAUPTBÜHNE


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Samstag, 18. Juli 2009


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Sonntag, 19. Juli 2009


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Montag, Juli 13, 2009

Bruce Springsteen in Bern - einmalig



Er trat im Stade de Suisse auf und war super. Die Liste seiner Alben und Single-Hits ist lang. Titel wie «Born To Run», «The River», «Born In The USA», «Tunnel Of Love», «Streets Of Philadelphia» oder «Human Touch» sind zu Meilensteinen der Rockmusik geworden. Über die Jahre etablierte sich der Sänger, Gitarrist und Erzähler Bruce Springsteen sowohl mit der E-Street Band als auch als Solokünstler auf höchster Ebene. Ihm gelang es, die Massen mit (Stadion-) Rockmusik bester Güte zu begeistern. Lange und eindringliche Konzerte waren das Markenzeichen von Springsteen und seiner Band. Aber auch solo – auf den Alben «Nebraska» und «The Ghost Of Tom Joad» – begeisterte er mit leisen und bewegenden Tönen.

Bruce Springsteen in Bern - einmalig



Er trat im Stade de Suisse auf und war super. Die Liste seiner Alben und Single-Hits ist lang. Titel wie «Born To Run», «The River», «Born In The USA», «Tunnel Of Love», «Streets Of Philadelphia» oder «Human Touch» sind zu Meilensteinen der Rockmusik geworden. Über die Jahre etablierte sich der Sänger, Gitarrist und Erzähler Bruce Springsteen sowohl mit der E-Street Band als auch als Solokünstler auf höchster Ebene. Ihm gelang es, die Massen mit (Stadion-) Rockmusik bester Güte zu begeistern. Lange und eindringliche Konzerte waren das Markenzeichen von Springsteen und seiner Band. Aber auch solo – auf den Alben «Nebraska» und «The Ghost Of Tom Joad» – begeisterte er mit leisen und bewegenden Tönen.

Samstag, Juli 11, 2009

Styling Roger Federer, fashion, Nike gold outfit - swissinfo

Fashionable Federer

Is the king of tennis also a style icon?

No one disputes Roger Federer's control of the racket. His dress code, however, has raised a bit of controversy. Some British tennis and gossip media even ridiculed him for his glitzy outfit at Wimbledon. One thing is certain: he likes fashion. (SF/swissinfo.ch)




more about "Styling Roger Federer, fashion, Nike ...", posted with vodpod

Styling Roger Federer, fashion, Nike gold outfit - swissinfo

Fashionable Federer

Is the king of tennis also a style icon?

No one disputes Roger Federer's control of the racket. His dress code, however, has raised a bit of controversy. Some British tennis and gossip media even ridiculed him for his glitzy outfit at Wimbledon. One thing is certain: he likes fashion. (SF/swissinfo.ch)




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Donnerstag, Juli 09, 2009

Dreaming in California



Dale Bechtel journeys along Highway 1 to find out. (photos: Dale Bechtel. Archive images: Mark Lesina, Jay Grossi, Beverly Grossi, Hank Moriani, Sally Gale)

Dreaming in California



Dale Bechtel journeys along Highway 1 to find out. (photos: Dale Bechtel. Archive images: Mark Lesina, Jay Grossi, Beverly Grossi, Hank Moriani, Sally Gale)

Mittwoch, Juli 01, 2009

4th of July auf der US - Botschaft in Bern

Weil der 4. Juli 2009 auf einen Samstag fällt, feierten die Amerikaner mit geladenen Gästen ihren Nationalfeiertag bereits am Mittwoch 1. Juli. Es war eine würdige, unterhaltende und farbige Party. Mit viel Prominenz und gutem Essen. EU-Botschaft Reiterer wurde ebenso gesichtet wie der südkoreanische Botschafter Chang. Botschafter Anton Thalmann vertrat das EDA. Die Gastgeber waren mit Chargé d' Affaires Leigh G. Carter vertreten. Für die Schweizerisch-Amerikanische Gesellschaft überbrachten Fred Moser und Roland Campbell die Glückwünsche.

Die Color Guards (Foto) stellten die vier in Bern stationierten Marines. Für die musikalische Untermalung und das Abspielen der Nationalhymne war die Dixieland Band der 1st Armored Division zuständig. Bilanz. It was cool See you next year.

4th of July auf der US - Botschaft in Bern

Weil der 4. Juli 2009 auf einen Samstag fällt, feierten die Amerikaner mit geladenen Gästen ihren Nationalfeiertag bereits am Mittwoch 1. Juli. Es war eine würdige, unterhaltende und farbige Party. Mit viel Prominenz und gutem Essen. EU-Botschaft Reiterer wurde ebenso gesichtet wie der südkoreanische Botschafter Chang. Botschafter Anton Thalmann vertrat das EDA. Die Gastgeber waren mit Chargé d' Affaires Leigh G. Carter vertreten. Für die Schweizerisch-Amerikanische Gesellschaft überbrachten Fred Moser und Roland Campbell die Glückwünsche.

Die Color Guards (Foto) stellten die vier in Bern stationierten Marines. Für die musikalische Untermalung und das Abspielen der Nationalhymne war die Dixieland Band der 1st Armored Division zuständig. Bilanz. It was cool See you next year.

Mehr Dimitri-Familie, weniger Hass und Gewalt


Nach 33 Jahren ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Clown Dimitri steht mit seinen beiden Töchtern Masha und Nina, seinem Sohn David und seinem Schwiegersohn Kai Leclerc auf der Bühne. Ich habe ihr Programm in Biel gesehen.

Entstanden ist ein generationenübergreifendes Zusammenspiel mit ruhigen, lauten, poetischen, akrobatischen und manchmal auch intimen Situationen.

Masha, die Schlappseilartistin, Nina, die Komödiantin und Sängerin, David, der Hochseilartist, Kai Leclerc, der auf Windsohlen und an der Decke geht und sich für Caruso hält und Clown Dimitri, der als clownesker Dirigent durch die Vorstellung führt – die fünf Solisten zusammen auf der Bühne verflechten ihre vielfältigen Talente zu einem liebenswürdigen Theaterabend kombiniert mit Humor, Musik, Poesie und Zirkusartistik.

Fazit: Gäbe es mehr Familien wie die Dimitris, gäbe es auf der Welt weniger Gewalt, weniger Hass und weniger Kriege.

Pressestimmen:

„Rührender, feinsinniger und eindrücklicher denn je.“ NZZ

„Egal ob auf dem Hoch- oder Schlappseil, als Musiker oder Sänger, Artist oder Clown: die fünf hochkarätigen Solokünstler fügten sich wie Mosaiksteine zu einem perfekten Ganzen.“ SonntagsBLICK

„A small circus, yes, but this family has big-top talents.“ New York Times

Mehr Dimitri-Familie, weniger Hass und Gewalt


Nach 33 Jahren ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Clown Dimitri steht mit seinen beiden Töchtern Masha und Nina, seinem Sohn David und seinem Schwiegersohn Kai Leclerc auf der Bühne. Ich habe ihr Programm in Biel gesehen.

Entstanden ist ein generationenübergreifendes Zusammenspiel mit ruhigen, lauten, poetischen, akrobatischen und manchmal auch intimen Situationen.

Masha, die Schlappseilartistin, Nina, die Komödiantin und Sängerin, David, der Hochseilartist, Kai Leclerc, der auf Windsohlen und an der Decke geht und sich für Caruso hält und Clown Dimitri, der als clownesker Dirigent durch die Vorstellung führt – die fünf Solisten zusammen auf der Bühne verflechten ihre vielfältigen Talente zu einem liebenswürdigen Theaterabend kombiniert mit Humor, Musik, Poesie und Zirkusartistik.

Fazit: Gäbe es mehr Familien wie die Dimitris, gäbe es auf der Welt weniger Gewalt, weniger Hass und weniger Kriege.

Pressestimmen:

„Rührender, feinsinniger und eindrücklicher denn je.“ NZZ

„Egal ob auf dem Hoch- oder Schlappseil, als Musiker oder Sänger, Artist oder Clown: die fünf hochkarätigen Solokünstler fügten sich wie Mosaiksteine zu einem perfekten Ganzen.“ SonntagsBLICK

„A small circus, yes, but this family has big-top talents.“ New York Times