Donnerstag, Mai 31, 2007

Wahl-Blog für die Fünfte Schweiz


Heute wird mein viertes Kind geboren. In den vergangenen zwei Monaten habe ich zusammen mit einem swissinfo-Team intensiv am Wahl-Blog 2007 gearbeitet. Von der Konzeption bis zur Realisierung war das eine "grosse Kiste". Wir haben versucht, das Blog möglichst "state of the art web2" zu machen: mit RSS-Feed, Perma-Links, social-bookmarking etc.

Wahl-Blog 2007

Nun ist es an den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, von der Kommunikations- nd Diskussionsplattform Gebrauch zu machen. Ich hoffe, die ASO rührt kräftig die Werbetrommel. Das Wahl-Blog entstand auf Wunsch mit der ASO.

Die französische Version steht hier:

Le Blog des élections 2007

Die italienische Version hier:


Blog elezioni federale 2007

P.S. Meine beiden ersten Kinder heissen Isabella und Robert, mein drittes baz-online. :-) ob es noch mehr Kinder geben wird? Ich denke schon.

Wahl-Blog für die Fünfte Schweiz


Heute wird mein viertes Kind geboren. In den vergangenen zwei Monaten habe ich zusammen mit einem swissinfo-Team intensiv am Wahl-Blog 2007 gearbeitet. Von der Konzeption bis zur Realisierung war das eine "grosse Kiste". Wir haben versucht, das Blog möglichst "state of the art web2" zu machen: mit RSS-Feed, Perma-Links, social-bookmarking etc.

Wahl-Blog 2007

Nun ist es an den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, von der Kommunikations- nd Diskussionsplattform Gebrauch zu machen. Ich hoffe, die ASO rührt kräftig die Werbetrommel. Das Wahl-Blog entstand auf Wunsch mit der ASO.

Die französische Version steht hier:

Le Blog des élections 2007

Die italienische Version hier:


Blog elezioni federale 2007

P.S. Meine beiden ersten Kinder heissen Isabella und Robert, mein drittes baz-online. :-) ob es noch mehr Kinder geben wird? Ich denke schon.

Dienstag, Mai 29, 2007

Volkes Stimme: Aussenpolitischer Dialog via Internet


Ist die Neutralität ein alter Zopf? Wird die Schweiz im Ausland gut vertreten? Die Bundespräsidentin und Aussenministerin, Micheline Calmy-Rey, möchte die Meinungen der Bevölkerung erfahren. Sie wünscht sich einen Dialog über die Schweizer Aussenpolitik. Deshalb hat das EDA vor einer Woche eine Publikation unter dem Titel „Die Aussenpolitik im Dialog“ veröffentlicht. Vorgestellt werden die Neutralitäts-, Friedens- und Europapolitik, die Schweiz und internationale Organisationen, die Entwicklungszusammenarbeit und Schweizer Botschaften im Ausland. Zu diesen Themen können ab sofort die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinungen abgeben. swissinfo trägt mit einem dreisprachigen Blog zum Dialog bei. Die Plattform wird von swissinfo-Redaktorinnen und Redaktoren moderiert.

Deutsche Version

Französische Version

Italienisch Version

Volkes Stimme: Aussenpolitischer Dialog via Internet


Ist die Neutralität ein alter Zopf? Wird die Schweiz im Ausland gut vertreten? Die Bundespräsidentin und Aussenministerin, Micheline Calmy-Rey, möchte die Meinungen der Bevölkerung erfahren. Sie wünscht sich einen Dialog über die Schweizer Aussenpolitik. Deshalb hat das EDA vor einer Woche eine Publikation unter dem Titel „Die Aussenpolitik im Dialog“ veröffentlicht. Vorgestellt werden die Neutralitäts-, Friedens- und Europapolitik, die Schweiz und internationale Organisationen, die Entwicklungszusammenarbeit und Schweizer Botschaften im Ausland. Zu diesen Themen können ab sofort die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinungen abgeben. swissinfo trägt mit einem dreisprachigen Blog zum Dialog bei. Die Plattform wird von swissinfo-Redaktorinnen und Redaktoren moderiert.

Deutsche Version

Französische Version

Italienisch Version

Montag, Mai 28, 2007

swissinfo lanciert Multimedia-Dossier über Roger Federer


Ist er der grösste Tennisspieler aller Zeiten? Wie lauten die Geheimnisse seines Erfolgs? Wird er jemals die vier berühmten Grand Slam-Turniere gewinnen? Weshalb arbeitet er trotz Millioneneinnahmen weiter an seinem Marketing-Potential? - Diese und andere kritischen Fragen werden im neuen Dossier über Roger Federer auf der Internetplattform von swissinfo beantwortet.

Erfahren Sie mehr über Federers Jugend, über seine Persönlichkeit, über seine dunklen Momente. Hören Sie, was Tennis-Profis zu sagen haben, weshalb seine Technik hypnotisierend schön wirkt. Wissen Sie, weshalb Wohltätigkeitsarbeit so wichtig ist für Roger Federer? Lesen Sie, was Schweizerinnen und Schweizer über ihren sportlich erfolgreichsten Sohn zu sagen haben.

Das einzigartige Multimedia-Dossier – ein Muss für jeden Tennisfan - enthält aufregende Fotogalerien und Videos, ungewöhnliche Fakten und exklusive Interviews. Selbst wenn es keine Auswirkungen auf Ihre sportlichen Fähigkeiten als Tennisspieler oder Tennisspieler hat: Nach der Lektüre des Dossiers werden Sie wissen, wer Federer als “Symphonie im Tennis-Weiss” beschrieben hat.

Federer dossier:
http://www.swissinfo.org/eng/specials/roger_federer/index.html?siteSect=22010

swissinfo lanciert Multimedia-Dossier über Roger Federer


Ist er der grösste Tennisspieler aller Zeiten? Wie lauten die Geheimnisse seines Erfolgs? Wird er jemals die vier berühmten Grand Slam-Turniere gewinnen? Weshalb arbeitet er trotz Millioneneinnahmen weiter an seinem Marketing-Potential? - Diese und andere kritischen Fragen werden im neuen Dossier über Roger Federer auf der Internetplattform von swissinfo beantwortet.

Erfahren Sie mehr über Federers Jugend, über seine Persönlichkeit, über seine dunklen Momente. Hören Sie, was Tennis-Profis zu sagen haben, weshalb seine Technik hypnotisierend schön wirkt. Wissen Sie, weshalb Wohltätigkeitsarbeit so wichtig ist für Roger Federer? Lesen Sie, was Schweizerinnen und Schweizer über ihren sportlich erfolgreichsten Sohn zu sagen haben.

Das einzigartige Multimedia-Dossier – ein Muss für jeden Tennisfan - enthält aufregende Fotogalerien und Videos, ungewöhnliche Fakten und exklusive Interviews. Selbst wenn es keine Auswirkungen auf Ihre sportlichen Fähigkeiten als Tennisspieler oder Tennisspieler hat: Nach der Lektüre des Dossiers werden Sie wissen, wer Federer als “Symphonie im Tennis-Weiss” beschrieben hat.

Federer dossier:
http://www.swissinfo.org/eng/specials/roger_federer/index.html?siteSect=22010

Sonntag, Mai 27, 2007

Samstag, Mai 19, 2007

Auslandschweizer und die Schweiz


Die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wächst konstant und übersteigt die Marke von 640'000. Ende Dezember 2006 lebten 645'010 Schweizer Staatsangehörige im Ausland. Gegenüber Dezember 2005 bedeutet dies eine Zunahme von 10'794 Personen oder 1.7%. Seit 2000 hat die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer um rund 11.1% zugenommen. 460'065 Personen bzw. 71.3% sind Doppelbürger.

ASO

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertritt die Interessen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in der Schweiz. Sie informiert die Landsleute im Ausland über das Geschehen in der Schweiz und bietet ihnen eine breite Palette von Dienstleistungen an. Die ASO wird von rund 750 Schweizervereinen und schweizerischen Institutionen in aller Welt getragen. Die seit 1916 bestehende Organisation wird von den Behörden als Sprachrohr der Fünften Schweiz anerkannt. Information und Beratung in Rechts-, Sozialversicherungs- und Ausbildungsfragen gehören ebenso zu den Angeboten der ASO wie die Herausgabe der Zeitschrift "Schweiz.

Versammlung

Im Saal des IntercityHotels in Nürnberg sitzen rund 100 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zusammen (Foto). Es sind die Präsidenten und Vorstandmitglieder der Schweizer Vereine in Deutschland. Beruf, Geburt oder die Heirat mit einem deutschen Ehepartner haben sie ins nördliche Nachbarland gebracht. Was verbindet diese Menschen, die noch alle einen Schweizer Pass besitzen, aber teilweise nicht mehr Schweizerdeutsch sprechen? Was denken Sie über die Schweiz und ihre Landsleute?

Elisabeth Michel

Erinnerungen an ihre Kindheit verbinden Elisabeth Michel mit der Heimat. In der Schweiz ist sie geboren. Aus Interesse und Verbundenheit engagiert sie sich für ihre Landsleute in Deutschland. Sie kämpft als Präsidentin der deutschen Dachorganisation für die Beibehaltung der doppelten Staatsbürgerschaft, für die Wiedereinführung der freiwilligen AHV für Auslandschweizer und findet das eVoting eine absolute Notwendigkeit, damit sich die Schweizerinnen und Schweizer in aller Welt am demokratischen Prozess in der Heimat beteiligen können.

Reinhard Süess

Nach Deutschland ausgewandert sind seine Vorfahren. Stolz erzählt Reinhard Süess, dass bereits sein Grossvater Präsident des Schweizer Vereins in Kassel war. In derselben Funktion engagiert er sich nun für seine Landsleute. Er und seine Frau seien wegen den Werten, der Schönheit und den Wurzeln mit dem Land verbunden. Regelmässig verbrächten sie ihre Ferien in der Schweiz. Im Club werde Gemütlichkeit gepflegt, bei Familienausflügen oder Fondue-Essen.

Vreni Fenske-Gmür

Die Präsidentin des Nürnberger Vereins lernte ihren Mann an der HSG in St.Gallen kennen. Sie zog mit ihm nach Deutschland, wo sie sich nun wohl fühlt und mit ihrer offenen und herzlichen Art als wunderbare Botschafterin für die Schweiz wirkt. Die Blick-Kampagne "Wieviele Deutsche verträgt die Schweiz?" hat sie genervt. Vermutlich hätten nach wie vor viele Schweizerinnen und Schweizer ein Problem mit den Deutschen, vermutet sie. Es wäre an der Zeit, wenn sich das bilaterale Verhältnis endlich entkrampfen würde.

Gretli Thym

Gretli Thym arbeitet ebenfalls im Schweizer Club in Nürnberg mit. Die Theaterarbeiterin kam ebenfalls wegen ihrem Mann nach Deutschland. Die drei Kinder sind Doppelbürger. Der Sohn wird möglichweise in die Schweiz zurückkehren und dort leben. Frau Thym fühlt sich in Deutschland nicht als Ausländern, bleibt aber ihrem Heimatland eng verbunden.

Peter Kaul

Peter S. Kaul lebt in Dresen, wo er als Unternehmensberater kleine und mittlere Unternehmen zu seinen Kunden zählt. Er gehört der SVP an und kandidiert 2007 für den Nationalrat. Kaul hat entdeckt, dass man mit einem Nicht-EU-Land wie der Schweiz bestens geschäften kann. Viele seiner Kunden interessieren sich brennend für die Steueroase. Nicht zuletzt aus diesem beruflichen Grund lehnt er einen EU-Beitritt der Schweiz ab.

Brigitte Gut

Trotzdem meint Brigitte Gut aus Nürnberg, die Schweiz könnte in vielen Fragen ein Modell für Europa sein. Sie denkt da in erster Linie an die liberale Drogenpolitik, an Schul- und Erziehungsfragen, an die Berufsbildung. Frau Gut ist denn auch stolz, weiterhin Schweizerin zu sein, obwohl sie einen Deutschen geheiratet hat.

Die Abwesenden

Fast alle im Saal interessieren sich für die Schweiz. Reinhard Süess macht aber darauf aufmerksam, dass es auch Auslandschweizer gibt, die nichts mehr mit der Schweiz zu tun haben wollen. Sie sind nicht registriert, nicht eingeschrieben und interessieren sich nicht für die Schweizer Geschehnisse.

So soll es denn auch sein. Es braucht sich nicht jeder einzumischen. Gefordert sind nur jene, die noch eine Verbindung zum Heimatland haben. 19.5.07

Auslandschweizer und die Schweiz


Die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wächst konstant und übersteigt die Marke von 640'000. Ende Dezember 2006 lebten 645'010 Schweizer Staatsangehörige im Ausland. Gegenüber Dezember 2005 bedeutet dies eine Zunahme von 10'794 Personen oder 1.7%. Seit 2000 hat die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer um rund 11.1% zugenommen. 460'065 Personen bzw. 71.3% sind Doppelbürger.

ASO

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertritt die Interessen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in der Schweiz. Sie informiert die Landsleute im Ausland über das Geschehen in der Schweiz und bietet ihnen eine breite Palette von Dienstleistungen an. Die ASO wird von rund 750 Schweizervereinen und schweizerischen Institutionen in aller Welt getragen. Die seit 1916 bestehende Organisation wird von den Behörden als Sprachrohr der Fünften Schweiz anerkannt. Information und Beratung in Rechts-, Sozialversicherungs- und Ausbildungsfragen gehören ebenso zu den Angeboten der ASO wie die Herausgabe der Zeitschrift "Schweiz.

Versammlung

Im Saal des IntercityHotels in Nürnberg sitzen rund 100 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zusammen (Foto). Es sind die Präsidenten und Vorstandmitglieder der Schweizer Vereine in Deutschland. Beruf, Geburt oder die Heirat mit einem deutschen Ehepartner haben sie ins nördliche Nachbarland gebracht. Was verbindet diese Menschen, die noch alle einen Schweizer Pass besitzen, aber teilweise nicht mehr Schweizerdeutsch sprechen? Was denken Sie über die Schweiz und ihre Landsleute?

Elisabeth Michel

Erinnerungen an ihre Kindheit verbinden Elisabeth Michel mit der Heimat. In der Schweiz ist sie geboren. Aus Interesse und Verbundenheit engagiert sie sich für ihre Landsleute in Deutschland. Sie kämpft als Präsidentin der deutschen Dachorganisation für die Beibehaltung der doppelten Staatsbürgerschaft, für die Wiedereinführung der freiwilligen AHV für Auslandschweizer und findet das eVoting eine absolute Notwendigkeit, damit sich die Schweizerinnen und Schweizer in aller Welt am demokratischen Prozess in der Heimat beteiligen können.

Reinhard Süess

Nach Deutschland ausgewandert sind seine Vorfahren. Stolz erzählt Reinhard Süess, dass bereits sein Grossvater Präsident des Schweizer Vereins in Kassel war. In derselben Funktion engagiert er sich nun für seine Landsleute. Er und seine Frau seien wegen den Werten, der Schönheit und den Wurzeln mit dem Land verbunden. Regelmässig verbrächten sie ihre Ferien in der Schweiz. Im Club werde Gemütlichkeit gepflegt, bei Familienausflügen oder Fondue-Essen.

Vreni Fenske-Gmür

Die Präsidentin des Nürnberger Vereins lernte ihren Mann an der HSG in St.Gallen kennen. Sie zog mit ihm nach Deutschland, wo sie sich nun wohl fühlt und mit ihrer offenen und herzlichen Art als wunderbare Botschafterin für die Schweiz wirkt. Die Blick-Kampagne "Wieviele Deutsche verträgt die Schweiz?" hat sie genervt. Vermutlich hätten nach wie vor viele Schweizerinnen und Schweizer ein Problem mit den Deutschen, vermutet sie. Es wäre an der Zeit, wenn sich das bilaterale Verhältnis endlich entkrampfen würde.

Gretli Thym

Gretli Thym arbeitet ebenfalls im Schweizer Club in Nürnberg mit. Die Theaterarbeiterin kam ebenfalls wegen ihrem Mann nach Deutschland. Die drei Kinder sind Doppelbürger. Der Sohn wird möglichweise in die Schweiz zurückkehren und dort leben. Frau Thym fühlt sich in Deutschland nicht als Ausländern, bleibt aber ihrem Heimatland eng verbunden.

Peter Kaul

Peter S. Kaul lebt in Dresen, wo er als Unternehmensberater kleine und mittlere Unternehmen zu seinen Kunden zählt. Er gehört der SVP an und kandidiert 2007 für den Nationalrat. Kaul hat entdeckt, dass man mit einem Nicht-EU-Land wie der Schweiz bestens geschäften kann. Viele seiner Kunden interessieren sich brennend für die Steueroase. Nicht zuletzt aus diesem beruflichen Grund lehnt er einen EU-Beitritt der Schweiz ab.

Brigitte Gut

Trotzdem meint Brigitte Gut aus Nürnberg, die Schweiz könnte in vielen Fragen ein Modell für Europa sein. Sie denkt da in erster Linie an die liberale Drogenpolitik, an Schul- und Erziehungsfragen, an die Berufsbildung. Frau Gut ist denn auch stolz, weiterhin Schweizerin zu sein, obwohl sie einen Deutschen geheiratet hat.

Die Abwesenden

Fast alle im Saal interessieren sich für die Schweiz. Reinhard Süess macht aber darauf aufmerksam, dass es auch Auslandschweizer gibt, die nichts mehr mit der Schweiz zu tun haben wollen. Sie sind nicht registriert, nicht eingeschrieben und interessieren sich nicht für die Schweizer Geschehnisse.

So soll es denn auch sein. Es braucht sich nicht jeder einzumischen. Gefordert sind nur jene, die noch eine Verbindung zum Heimatland haben. 19.5.07

Sonntag, Mai 13, 2007

Bagger-Parade am Berner Bahnhof-Fest - 13.5.2007

Mit einem Volksfest verabschiedeten sich die Bernerinnen und Berner von ihrem Bahnhofplatz. Noch fahren die Trams über den Platz:



Vor der Heiliggeistkirche wurde gegessen, getrunken und gespielt:



Gegen 17 Uhr fuhren die Bagger auf:



Bald werden vor der Heiliggeistkirche Gräben aufgerissen und Strassen umgeflügt:



In einem Jahr, im Juni 2008, werden auf diesem Platz die Trams wieder einfahren und die Menschen die Euro08 feiern:

Bagger-Parade am Berner Bahnhof-Fest - 13.5.2007

Mit einem Volksfest verabschiedeten sich die Bernerinnen und Berner von ihrem Bahnhofplatz. Noch fahren die Trams über den Platz:



Vor der Heiliggeistkirche wurde gegessen, getrunken und gespielt:



Gegen 17 Uhr fuhren die Bagger auf:



Bald werden vor der Heiliggeistkirche Gräben aufgerissen und Strassen umgeflügt:



In einem Jahr, im Juni 2008, werden auf diesem Platz die Trams wieder einfahren und die Menschen die Euro08 feiern:

Freitag, Mai 11, 2007

SP-Präsident Fehr: "Europa ist kein brennendes Thema mehr"


Die SP sieht sich nach wie vor als Europapartei. Im Wahlkampf setzt sie aber auf andere Themen. Der Grund dafür sei nicht der Steuerstreit mit der EU, sagt Parteipräsident Hans-Jürg Fehr. Europa sei derzeit schlicht kein brennendes Thema.

Die Europafrage sei nach Abschluss der bilateralen Verträge in den Hintergrund gerückt, stellte der SP-Präsident im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA fest. Wem sie wichtig sei, der kenne ausserdem die Position der SP und müsse nicht daran erinnert werden.

Den Steuerstreit mit der EU relativiert Fehr: Inzwischen hätten alle gemerkt, dass man so nicht miteinander umgehen könne. Die SP vertrete zwar inhaltlich die selbe Position wie die EU, kämpfe sie doch für Steuergerechtigkeit und Steuerharmonisierung auf allen Ebenen. "Wir brauchen aber nicht die EU, die uns sagt, was wir in der Schweiz machen sollen", sagt Fehr. Dies sei kontraproduktiv.

Umweltpolitischer Leistungsausweis

Im Wahlkampf will sich die SP primär mit Sozial- und Umweltpolitik profilieren, wobei sie zur Sozialpolitik auch die Ausländerintegration und die Familienpolitik zählt. In der Umweltpolitik steht die Klimainitiative im Vordergrund, deren Lancierung die Basis am Wochenende beschloss.

Energieeffizienz und erneuerbare Energien seien für die SP seit Jahren ein wichtiges Thema, nicht erst seit der Klimadebatte, betont Fehr. Dass Bundesrat Moritz Leuenberger in seiner Rolle als Regierungsmitglied bei der Atomkraft eine andere Haltung vertrete als seine Partei, sei zwar "nicht ganz unproblematisch". Doch die Wählerschaft könne unterscheiden.

Keine Angst vor Niederlagen

Auf Differenzierung pocht Fehr auch, wenn es um den Misserfolg bei der Abstimmung zur Einheitskrankenkasse und die drohende Niederlage bei der IV-Revision geht. "Einen Zusammenhang zwischen Abstimmungen und Wahlen gibt es nicht", sagt der SP-Präsident.

2003 habe die SP sieben von neun Abstimmungen verloren und bei den Wahlen dennoch zugelegt. Und im vergangenen Herbst habe sie die Abstimmungen über die Familienzulagen und die Kohäsionsmillarde gewonnen und dennoch im Wahlbarometer Punkte eingebüsst.

Mehr Sitze als die SVP

Im Herbst 2007 will die SP stärkste Partei im Parlament werden.
Gegenwärtig liegt sie mit 61 Sitzen zwei Sitze hinter der SVP. Ein weiteres Ziel sind neue Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat: "Der bürgerliche Viererblock muss gesprengt werden", sagt Fehr.

Wohin der Sitz wandere, sei vom Ergebnis der Wahlen abhängig. Die Devise laute: "Alles links von der FDP". Was SVP-Bundesrat Christoph Blocher betrifft, bleibt die SP bei ihrer Haltung. Sie habe ihn nicht gewählt und werde ihn nicht wiederwählen, hält Fehr fest.

Keine Kannibalisierung

Die Grünen sieht der SP-Präsident trotz des Konkurrenzverhältnisses "hauptsächlich als Partner". Es treffe nicht zu, dass Grün auf Kosten von Rot wachse. Beide Parteien legten zu, die Grünen schneller als die SP. Nur in einem Kanton habe die SP Sitze an die Grünen verloren. "Die Kannibalisierung findet nicht statt".

Die Sozialdemokraten grenzen sich dennoch von den Grünen ab: Die SP habe ein breiteres politisches Spektrum, gibt Fehr zu bedenken.
Bei zahlreichen Themen seien die Grünen bloss "im Schlepptau der SP", etwa in der Wirtschafts- oder Bildungspolitik. Ausserdem habe die SP mehr Einfluss. Ob die SP links oder rechts der Grünen steht, ist unklar: Dies sei von Kanton zu Kanton verschieden, sagt Fehr.

Nach eigenen Angaben will die SP nicht primär Grüne, sondern Nichtwähler für sich gewinnen. "Was man anderen Parteien abzwackt, ist vergleichsweise unbedeutend", erklärt der Parteipräsident. (Quelle: SDA)

SP-Präsident Fehr: "Europa ist kein brennendes Thema mehr"


Die SP sieht sich nach wie vor als Europapartei. Im Wahlkampf setzt sie aber auf andere Themen. Der Grund dafür sei nicht der Steuerstreit mit der EU, sagt Parteipräsident Hans-Jürg Fehr. Europa sei derzeit schlicht kein brennendes Thema.

Die Europafrage sei nach Abschluss der bilateralen Verträge in den Hintergrund gerückt, stellte der SP-Präsident im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA fest. Wem sie wichtig sei, der kenne ausserdem die Position der SP und müsse nicht daran erinnert werden.

Den Steuerstreit mit der EU relativiert Fehr: Inzwischen hätten alle gemerkt, dass man so nicht miteinander umgehen könne. Die SP vertrete zwar inhaltlich die selbe Position wie die EU, kämpfe sie doch für Steuergerechtigkeit und Steuerharmonisierung auf allen Ebenen. "Wir brauchen aber nicht die EU, die uns sagt, was wir in der Schweiz machen sollen", sagt Fehr. Dies sei kontraproduktiv.

Umweltpolitischer Leistungsausweis

Im Wahlkampf will sich die SP primär mit Sozial- und Umweltpolitik profilieren, wobei sie zur Sozialpolitik auch die Ausländerintegration und die Familienpolitik zählt. In der Umweltpolitik steht die Klimainitiative im Vordergrund, deren Lancierung die Basis am Wochenende beschloss.

Energieeffizienz und erneuerbare Energien seien für die SP seit Jahren ein wichtiges Thema, nicht erst seit der Klimadebatte, betont Fehr. Dass Bundesrat Moritz Leuenberger in seiner Rolle als Regierungsmitglied bei der Atomkraft eine andere Haltung vertrete als seine Partei, sei zwar "nicht ganz unproblematisch". Doch die Wählerschaft könne unterscheiden.

Keine Angst vor Niederlagen

Auf Differenzierung pocht Fehr auch, wenn es um den Misserfolg bei der Abstimmung zur Einheitskrankenkasse und die drohende Niederlage bei der IV-Revision geht. "Einen Zusammenhang zwischen Abstimmungen und Wahlen gibt es nicht", sagt der SP-Präsident.

2003 habe die SP sieben von neun Abstimmungen verloren und bei den Wahlen dennoch zugelegt. Und im vergangenen Herbst habe sie die Abstimmungen über die Familienzulagen und die Kohäsionsmillarde gewonnen und dennoch im Wahlbarometer Punkte eingebüsst.

Mehr Sitze als die SVP

Im Herbst 2007 will die SP stärkste Partei im Parlament werden.
Gegenwärtig liegt sie mit 61 Sitzen zwei Sitze hinter der SVP. Ein weiteres Ziel sind neue Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat: "Der bürgerliche Viererblock muss gesprengt werden", sagt Fehr.

Wohin der Sitz wandere, sei vom Ergebnis der Wahlen abhängig. Die Devise laute: "Alles links von der FDP". Was SVP-Bundesrat Christoph Blocher betrifft, bleibt die SP bei ihrer Haltung. Sie habe ihn nicht gewählt und werde ihn nicht wiederwählen, hält Fehr fest.

Keine Kannibalisierung

Die Grünen sieht der SP-Präsident trotz des Konkurrenzverhältnisses "hauptsächlich als Partner". Es treffe nicht zu, dass Grün auf Kosten von Rot wachse. Beide Parteien legten zu, die Grünen schneller als die SP. Nur in einem Kanton habe die SP Sitze an die Grünen verloren. "Die Kannibalisierung findet nicht statt".

Die Sozialdemokraten grenzen sich dennoch von den Grünen ab: Die SP habe ein breiteres politisches Spektrum, gibt Fehr zu bedenken.
Bei zahlreichen Themen seien die Grünen bloss "im Schlepptau der SP", etwa in der Wirtschafts- oder Bildungspolitik. Ausserdem habe die SP mehr Einfluss. Ob die SP links oder rechts der Grünen steht, ist unklar: Dies sei von Kanton zu Kanton verschieden, sagt Fehr.

Nach eigenen Angaben will die SP nicht primär Grüne, sondern Nichtwähler für sich gewinnen. "Was man anderen Parteien abzwackt, ist vergleichsweise unbedeutend", erklärt der Parteipräsident. (Quelle: SDA)

Freitag, Mai 04, 2007

Dreimal Bern im Bild - aber anders

Berner Bauten sanieren, umbauen, renovieren.... Beim Sammeln von Ideen gibt es keine Tabus. Je fantasievoller, desto besser. Bizarres Bern - warum nicht wieder einmal in die Bundesstadt reisen?

Dreimal Bern im Bild - aber anders

Berner Bauten sanieren, umbauen, renovieren.... Beim Sammeln von Ideen gibt es keine Tabus. Je fantasievoller, desto besser. Bizarres Bern - warum nicht wieder einmal in die Bundesstadt reisen?